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Am vergangenen Samstag, 13.7.2024, erlebte die Freiwillige Feuerwehr Dorfen eine Serie von Einsätzen, die den vollen Einsatz der Feuerwehrleute forderte. Hier die Berichte zu den einzelnen Einsätzen:

Einsatz 1: Storch gegen Einfamilienhaus

Um 11:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Dorfen zu einem Tierrettungseinsatz gerufen. Ein Storch war gegen die Fassade eines Einfamilienhauses geflogen und konnte nicht mehr abheben. Die Polizei, die das Tier ausfindig machen konnte, hatte keine Erlaubnis, den Vogel selbst einzufangen und forderte daher die Feuerwehr an. Die Feuerwehrleute konnten den Storch einfangen und sicher ins Tierheim Riem transportieren.

Einsatz 2: Absturz eines Tragschraubers

Gegen 13:53 wurde die Feuerwehr zu einem weiteren außergewöhnlichen Vorfall gerufen. Ein Tragschrauber (Kleinflugzeug) war nahe Grünbach bei Dorfen Notgelandet und dabei Verunglückt. Die Feuerwehr Dorfen unterstützte die bereits anwesenden ortszuständigen Kräfte der Feuerwehr Grüntegernbach bei den Bergungsmaßnahmen.

Einsatz 3: E-Call ohne Spracherwiderung

Ein weiterer Einsatz, 22:43 Uhr, führte die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Notfall. Ein E-Call, der automatische Notruf eines Fahrzeugs, wurde ohne Spracherwiderung ausgelöst. Trotz intensiver Suche konnte kein verunfalltes Fahrzeug gefunden werden. Wir bitten deshalb: Wird Notrufverbindung irrtümlich oder aus Versehen ausgelöst sollte diese von dem Fahrer nicht einfach ignoriert werden. Es ist wichtig klarstellen, dass es sich um keinen Notfall handelt und auch kein medizinischer Notfall bei den Insassen vorliegt. Hierbei kann wie durch eine Freisprechverbindung direkt mit der Rettungsleitstelle gesprochen werden. Sollte der E-Call aufgrund eines Unfalls ausgelöst werden so ist es ebenso entscheidend der Leitstelle möglichst genau Informationen zu geben.

Einsatz 4: Balkon- und Dachbrand

Der auch letzte Einsatz des Tages, gegen 00:20 Uhr, war besonders anspruchsvoll, hierbei kam es zu einem Brand an einem Haus. Beim Eintreffen der Feuerwehr Dorfen stand ein Balkon bereits im Vollbrand, und das Feuer hatte bereits Teile des angrenzenden Daches erfasst. Die erst eintreffenden Kräfte der Ortsfeuerwehr,Feuerwehr Esterndorf, leiteten sofort eine Außenbrandbekämpfung ein. Parallel dazu begannen die Dorfner Kräfte mit einem Innenangriff auf das Brandgeschoss (Dachgeschoss). Zusätzlich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Dachhaut zu öffnen und Nachlöscharbeiten durchzuführen.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Dorfen wurde am 01.06.2024 gegen 2:50 Uhr zu einem Brand eines Stalls auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Nachbargemeinde Lengdorf alarmiert. Der gesamte Löschzug von Dorfen rückte unverzüglich aus.

Vor Ort angekommen, beauftragte der Einsatzleiter der Feuerwehr Lengdorf die Dorfner Kräfte mit der Errichtung einer Riegelstellung zum angrenzenden Wohnhaus. Die Dorfner Drehleiter wurde hierfür in Stellung gebracht und zunächst durch das HLF und den Abrollbehälter Wasser gespeist. Insgesamt standen hierfür zunächst 11.000 Liter Löschwasser zur Verfügung, um die Zeit bis zur Herstellung der Löschwasserversorgung aus einem circa 500 Meter entfernten Teich zu überbrücken.

Eingesetzte Kräfte von Dorfen:

  • ELW (Einsatzleitwagen)
  • HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug)
  • DLK (Drehleiter mit Korb)
  • RW (Rüstwagen)
  • WLF mit AB-Wasser (Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Wasser)
  • GW-L (Gerätewagen Logistik)
  • MTW (Mannschaftstransportwagen)

 

Weitere eingesetzte Kräfte:

  • Freiwillige Feuerwehr Lengdorf
  • Freiwillige Feuerwehr Isen
  • Freiwillige Feuerwehr Altenerding
  • Freiwillige Feuerwehr Watzling
  • Freiwillige Feuerwehr Matzbach
  • Freiwillige Feuerwehr Esterndorf
  • Freiwillige Feuerwehr Zeilhofen
  • Freiwillige Feuerwehr Walpertskirchen
  • Kreisbrandinspektion

Der Einsatz verlief koordiniert und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Feuerwehren funktionierte reibungslos. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der eingesetzten Kräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus weitestgehend verhindert werden.

 

Am Sonntag gegen Mitternacht wurden zunächst die Stützpunkt Feuerwehr Dorfen sowie die Feuerwehren Zeilhofen und Eibach zu einem Zimmerbrand (B3) in Dorfen alarmiert.

Unter der Leitung von Einsatzleiter Brandl Tobias wurde aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung schnell eine Alarmstufenerhöhung auf Brand 4 veranlasst.

Beim Eintreffen am Einsatzort wurde eine intensive Rauchentwicklung und Feuerschein auch im Bereich des Dachstuhles festgestellt, die auf ein schwerwiegendes Feuer hinwies. Sowohl ein Innenangriff als auch ein Außenangriff wurden unverzüglich eingeleitet, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zur Unterstützung des Außenangriffs wurden zwei Drehleitern eingesetzt, um einen gezielten Löscheinsatz von oben zu ermöglichen und eine effektive Brandbekämpfung von verschiedenen Seiten zu gewährleisten. Durch das gut abgestimmte Vorgehen der Feuerwehrkräfte wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht.
Die Nachlöscharbeiten erstreckten sich bis in die frühen Morgenstunden. Anschließend wurde das beschädigte Dach durch die Feuerwehr provisorisch abgedeckt, um weitere Schäden zu verhindern.

Die Ursache des Brandes wird derzeit noch untersucht, daher kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.

Im Namen der Feuerwehr Dorfen möchten wir uns herzlich bei allen Einsatzkräften bedanken, die bei der Bewältigung des Dachstuhlbrandes geholfen haben. Euer Einsatz und eure Zusammenarbeit waren entscheidend für die erfolgreiche Brandbekämpfung.

 

Eingesetzte Kräfte:

  • Feuerwehr Dorfen
  • Feuerwehr Zeilhofen
  • Feuerwehr Eibach
  • Feuerwehr Taufkrichen
  • Feuerwehr Altenerding
  • Feuerwehr Schiltern
  • Feuerwehr Grüntegernbach
  • Feuerwehr Wasentegernbach
  • Kater Erding (3, 13/1 und 6/51)
  • Kreisbrandinspektion
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Der Oktober war ein einsatztechnisch eher ruhiger Monat für unsere Feuerwehr. Wir hatten insgesamt acht Einsätze, davon drei technische Hilfeleistungen, zwei Brandmeldeanlagen und drei Brände. Einer der Brände war ein Großbrand (B4) in einem landwirtschaftlichen Betrieb (Taufkrichen/Vils, Achatsberg), hierbei konnten wir unseren Abrollbehälter Wasser erfolgreich einsetzen.

 

Neben den Einsätzen haben wir auch viel Wert auf die Ausbildung und die Einsatzvorbereitung gelegt. So haben wir die modulare Truppmannausbildung durchgeführt, einen Workshop für Maschinisten veranstaltet und den Wissenstest der Kreisjugendfeuerwehr veranstaltet. Der bayernweit einheitliche Wissenstest fand bei uns in Dorfen statt. Hier durften wir etwa 200 Gäste aus dem gesamten Landkreis begrüßt. Des weiteren wurde von einigen Kameraden eine Landkreisausbildung zum Thema Tiefbauunfälle in Wartenberg besucht. Zusammen mit der Feuerwehr Schwindkirchen wurde am 11.10.2023 eine Gefahrgutübung abgehalten.

 

Außerdem fand eine Sandsackfüllaktion statt, um auf mögliche Hochwasserlagen vorbereitet zu sein und flexibel agieren zu können.

Der Feuerwehrverein konnte die Spende vom DM-Familientag entgegen nehmen und möchte sich nochmals bei der DM-Filiale Dorfen und allen Kunden bedanken, die zu dieser Spende beigetragen haben.

 

Die Feuerwehr Dorfen hat am heutigen Samstag,07.10.2023, eine Sandsackfüllaktion durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 1500 Sandsäcke mit Sand befüllt und im Gerätehaus gelagert. Die Sandsäcke dienen als Vorsorge für mögliche Hochwasserereignisse in der Region. Insbesondere plötzlich auftretende Starkregen Ereignisse wie im August 2021 am Seebach in Oberdorfen machen eine solche Bevorratung notwendig um im Ernstfall schnelle erste Maßnahmen treffen zu können.

 

Für die Aktion wurde die Sandsackfüllmaschine vom Landkreis ausgeliehen, welche bei der Feuerwehr Oberding stationiert ist. Diese Maschine kann 60 Sandsäcke in 5 Minuten füllen. Insgesamt wurden 10 Kisten mit jeweils 750 Kilogramm Sandsäcken befüllt. Somit wurden durch die Kameraden rund 7,5 Tonnen Sand verarbeitet.

 

An der Aktion beteiligten sich etwa 20 Mitglieder der Feuerwehr Dorfen und Hausmehring, darunter auch einige Jugendfeuerwehrler. Die gesamte Sandsackfüllung dauerte etwa zwei Stunden, wobei eine Kiste in etwa fünf Minuten gefüllt werden konnte. Nach getaner Arbeit wurde gemeinsam gegrillt.

 

Am Donnerstagabend gegen 18:30 Uhr ereignet sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW. Hierbei wurde die Fahrerin des PKW in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mittels schwerem Technischen Gerätes befreit werden. Nach Rücksprache mit den Leitenden Notarzt entschied sich die Einsatzleitung zu einer Sofortrettung der Verunfallten Person. Hierfür wurde parallel mit den beiden Rettungssätzen aus dem HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) und RW (Rüstwagen) das Fahrzeugdach und die Fahrertüre geöffnet. Nach der erfolgten Technischen Rettung wurde die verunfallte Person durch den Rettungshubschrauber Christoph 14 in eine Klink geflogen.

Im Einsatz waren die 20 Dorfner Kräfte mit Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Rüstwagen,  Gerätewagen-Logistik 1 unter der Führung des 2. Kommandanten Tobias Brandl.

Die Einsatzleitung oblag der Feuerwehr St. Wolfgang.

Weitere eingesetzte Kräfte:

  • Feuerwehr Lengdorf
  • Feuerwehr Reithofen-Harthofen
  • Kreisbrandinspektion
  • Rettungsdienst mit zwei Rettungswägen (ED 71/4, ED 71/7), einem Krankentransportwagen (ED 72/2), Notarzt (ED 76/3), Christoph 14 (Traunstein) sowie Einsatzleiter Rettungsdienst (ED 7/1)
  • Polizei
  • Autobahnmeisterei Ampfing

Die Feuerwehr Dorfen bedankt sich für die hervorragende Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte. Über den entstanden Sachschaden, schwere der Verletzungen oder Unfallursache wird seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht.

Ein ausdrücklicher Dank gilt den im Staustehenden Fahrzeugen für die perfekt gebildete Rettungsgasse welche eine schnelle Rettung ermöglichten.

 

Samtag, 10. Juni

Feuerwehr erleben!

am Samtag, den 10. Juni 2023 von 12 – 01 Uhr

Wo: Feuerwehrgerätehaus Gewerbering 5b, 84405 Dorfen

die Feuerwehr Stadt Dorfen lädt dieses Jahr wieder alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dorfen und dem Umland ins Feuerwehrhaus Dorfen ein. Bewirtung ab 12 Uhr mit Getränken und Speisen, z.B. Stecklfischen, Bortzeit, am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen. Spiel und Spaß für die kleinen im Kinder Spaßmarkt und großer Hüpfburg. Am Abend Musikalische Unterhaltung mit der bekannten Band Silberblitz und Barbetrieb. Fuhrparkausstellung und Info-Stand.

Besuchen Sie uns und erleben Sie einen spannenden Tag bei der Feuerwehr!  Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 

Speisen        und           Getränke

               

 

Am vergangenen Sonntag (18.09.2022) kam es in Wasentegernbach zum Austritt von mehreren Litern Diesel aus einem Pkw. Nach Eintreffen der örtlich zuständigen Feuerwehr Wasentegernbach und des Gebietskreisbrandmeisters wurde in der Erkundung festgestellt, dass die bereits ausgelaufene Betriebsflüssigkeit in die Kanalisation (Regenwasser) gelangen konnte. Gegen 13:00 Uhr wurden unser Rüstwagen mit Ölwehraustattung (RW), Gerätewagen-Logistik 1 (GWL-1) mit Ölsperren, Ölschlingen sowie der Anhänger Boot an die Einsatzstelle nachgefordert. Durch die am Einsatzleitwagen (ELW) mitgeführten Kanalpläne konnte der Abfluss der Kanalisation genau ausfindig gemacht und so die betroffenen Stellen zügig eruiert werden. Durch die Feuerwehr wurden die drei Austrittsstellen der Kanalisation mittels Ölschlingen einer „Vorreinigung“ des Wassers unterzogen und im Anschluss das Gewässer mittels Ölsperren gesichert. Zeitgleich wurden im benachbarten Landkreis Mühldorf weitere sichernde Maßnahmen (Flussabwärts) durch die Feuerwehren getroffen.

 

Am 30.01.2021 wurden wir um 17:52 Uhr zu einem Brand 4 – Landwirtschaftliches Gebäude alarmiert. Bei unserem Eintreffen war der brennende Traktor, welcher noch in der Maschinenhalle stand, bereits von der örtlich zuständigen Feuerwehr Lengdorf abgelöscht. Wir unterstützen dann noch mit der, in unserem Rüstwagen, fest eingebauten Seilwinde bei dem Entfernen des Traktors aus der Maschinenhalle. Im Anschluss wurde dann noch eine Nachkontrolle der Maschinenhalle auf eventuelle Glutnester durchgeführt.

 

Hier sind die Bilder zum Einsatz:

Am 18.05.2020 um 21:49 Uhr wurden wir auf die A94 Fahrtrichtung Passau zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Als wir an der Einsatzstelle ankamen, lag das Auto auf dem Dach und eine Person war noch im Auto eingeschlossen. Diese wurde dann mittels Rettungsspreizer aus dem Auto befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Der ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber Christoph München flog die Verletzte schließlich in eine Klinik in München.

 

Hier sind die Bilder zum Einsatz: