Am vergangenen Wochenende wurde die Stadt Dorfen erneut von einer Extremwetterlage heimgesucht, die durch starke Regenfälle und anschwellende Flüsse charakterisiert war. Dank der in den letzten Jahren ergriffenen Maßnahmen zur Hochwasserfreilegung konnten größere Schäden jedoch verhindert werden. Der bauliche Hochwasserschutz hat sich in dieser Situation als sehr effektiv erwiesen.

Trotz der guten Vorbereitung und der baulichen Schutzmaßnahmen blieb die Lage angespannt, weshalb die Freiwillige Feuerwehr Dorfen eine etwa 12-stündige Bereitschaft aufrechterhielt. Während dieser Zeit wurden mehrere kleinere Einsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet.

Als effektives Element erwies sich hierbei das Wechselader-Konzept mit dem AB-Sandsack (Abrollbehälter-Sandsack). Diese Einsatzmöglichkeit hat sich somit erstmals in der Praxis bewährt, da schnell und flexibel auf Sandsackreserven zurückgegriffen werden konnte. So wurde der AB-Wasser, der die ganze Nacht über im Einsatz bei einem Brand in Lengdorf im Einsatz war, mit dem AB-Sandsack getauscht. Die flexible Einsatzfähigkeit des Wechselladerfahrzeuges ermöglicht es, schnell auf sich ändernde Situationen zu reagieren und die nötigen Ressourcen bereitzustellen.

Insgesamt haben die getroffenen Maßnahmen und das gut durchdachte Einsatzkonzept dazu beigetragen, dass die Stadt Dorfen diese Extremwetterlage sehr glimpflich überstanden hat.

Die Freiwillige Feuerwehr Dorfen wurde am 01.06.2024 gegen 2:50 Uhr zu einem Brand eines Stalls auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Nachbargemeinde Lengdorf alarmiert. Der gesamte Löschzug von Dorfen rückte unverzüglich aus.

Vor Ort angekommen, beauftragte der Einsatzleiter der Feuerwehr Lengdorf die Dorfner Kräfte mit der Errichtung einer Riegelstellung zum angrenzenden Wohnhaus. Die Dorfner Drehleiter wurde hierfür in Stellung gebracht und zunächst durch das HLF und den Abrollbehälter Wasser gespeist. Insgesamt standen hierfür zunächst 11.000 Liter Löschwasser zur Verfügung, um die Zeit bis zur Herstellung der Löschwasserversorgung aus einem circa 500 Meter entfernten Teich zu überbrücken.

Eingesetzte Kräfte von Dorfen:

  • ELW (Einsatzleitwagen)
  • HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug)
  • DLK (Drehleiter mit Korb)
  • RW (Rüstwagen)
  • WLF mit AB-Wasser (Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Wasser)
  • GW-L (Gerätewagen Logistik)
  • MTW (Mannschaftstransportwagen)

 

Weitere eingesetzte Kräfte:

  • Freiwillige Feuerwehr Lengdorf
  • Freiwillige Feuerwehr Isen
  • Freiwillige Feuerwehr Altenerding
  • Freiwillige Feuerwehr Watzling
  • Freiwillige Feuerwehr Matzbach
  • Freiwillige Feuerwehr Esterndorf
  • Freiwillige Feuerwehr Zeilhofen
  • Freiwillige Feuerwehr Walpertskirchen
  • Kreisbrandinspektion

Der Einsatz verlief koordiniert und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Feuerwehren funktionierte reibungslos. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens der eingesetzten Kräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus weitestgehend verhindert werden.

 

Im Monat März 2024 wurde die Feuerwehr Dorfen zu insgesamt 14 Einsätzen gerufen, darunter acht Technische Hilfeleistungen und sechs Brände bzw. Brandmeldeanlagen.

Die technischen Hilfeleistungen umfassten unter anderem Wohnungsöffnungen, die Beseitigung von Ölspuren sowie die Unterstützung des Rettungsdienstes.

Bei den Bränden bzw. Brandmeldeanlagen handelte es sich um verschiedene Situationen, darunter Fehlalarme, den Brand eines Traktors sowie einen Dachstuhlbrand in Dorfen.

Am 8. März fand die Generalversammlung der Feuerwehr statt, die einen Rückblick über das vergangene Einsatzjahr, Vereinsjahr und Beförderungen sowie Ehrungen enthielt.

Ebenfalls fand in Dorfen die Modulare Truppmannausbildung statt, bei der Feuerwehrangehörige grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten erwarben, um im Einsatz effektiv agieren zu können. Dabei wurden Kameraden aus der Stützpunkt Feuerwehr Dorfen sowie weiterer Dorfner Feuerwehren ausgebildet, diese gemeinsame Ausbildung stellt die Grundlage für ein gutes Zusammenspiel aller Dorfner Feuerwehren dar.

Insgesamt zeigt sich im März wieder eine vielseitige Einsatzlage für die Feuerwehr Dorfen, bei der wir sowohl bei technischen Hilfeleistungen als auch bei Bränden gefordert waren.

Am Sonntag gegen Mitternacht wurden zunächst die Stützpunkt Feuerwehr Dorfen sowie die Feuerwehren Zeilhofen und Eibach zu einem Zimmerbrand (B3) in Dorfen alarmiert.

Unter der Leitung von Einsatzleiter Brandl Tobias wurde aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung schnell eine Alarmstufenerhöhung auf Brand 4 veranlasst.

Beim Eintreffen am Einsatzort wurde eine intensive Rauchentwicklung und Feuerschein auch im Bereich des Dachstuhles festgestellt, die auf ein schwerwiegendes Feuer hinwies. Sowohl ein Innenangriff als auch ein Außenangriff wurden unverzüglich eingeleitet, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zur Unterstützung des Außenangriffs wurden zwei Drehleitern eingesetzt, um einen gezielten Löscheinsatz von oben zu ermöglichen und eine effektive Brandbekämpfung von verschiedenen Seiten zu gewährleisten. Durch das gut abgestimmte Vorgehen der Feuerwehrkräfte wurde das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht.
Die Nachlöscharbeiten erstreckten sich bis in die frühen Morgenstunden. Anschließend wurde das beschädigte Dach durch die Feuerwehr provisorisch abgedeckt, um weitere Schäden zu verhindern.

Die Ursache des Brandes wird derzeit noch untersucht, daher kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.

Im Namen der Feuerwehr Dorfen möchten wir uns herzlich bei allen Einsatzkräften bedanken, die bei der Bewältigung des Dachstuhlbrandes geholfen haben. Euer Einsatz und eure Zusammenarbeit waren entscheidend für die erfolgreiche Brandbekämpfung.

 

Eingesetzte Kräfte:

  • Feuerwehr Dorfen
  • Feuerwehr Zeilhofen
  • Feuerwehr Eibach
  • Feuerwehr Taufkrichen
  • Feuerwehr Altenerding
  • Feuerwehr Schiltern
  • Feuerwehr Grüntegernbach
  • Feuerwehr Wasentegernbach
  • Kater Erding (3, 13/1 und 6/51)
  • Kreisbrandinspektion
  • Rettungsdienst
  • Polizei

Die Feuerwehr Dorfen hatte im November einen arbeitsreichen Monat mit 14 Einsätzen zu bewältigen. Darunter waren fünf Brandmeldeanlagen, zwei Brände sowie sieben Technische Hilfeleistungen. Der aufwendigste Einsatz ereignete sich am 23.11.2023, als ein Gefahrgut LKW auf der A94 umstürzte. Die Autobahn musste zur Bergung stundenlang gesperrt werden. Der Großeinsatz zusammen mit anderen Feuerwehren aus dem Landkreis Erding und externen Fachkräften verlangte bei widrigem Witterungsbedingungen allen beteiligten auf der Autobahn alles ab. Die eingesetzten Dorfner Kräfte war hierbei alleine bei diesem Einsatz über 8 Stunden ehrenamtlich im Einsatz.

Um für den Einsatzdienst bestens vorbereitet zu sein fanden auch im November wieder zahlreiche Übungen statt.  Hierbei übte zweimal die gesamte Aktive Mannschaft, es fand eine Funk- sowie eine Atemschutzübung statt. Um den Eigenschutz und die Erste Hilfe am Einsatzort zu verbessern zu können, wurde ein AED (Automatisierter Externer Defibrillator) angeschafft, für welchen die Mannschaft in drei separaten Übungen geschult wurde.

Am 27.11.23 wurde die Feuerwehr Dorfen gegen 10:30 Uhr zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. Vor Ort zeigte sich das ein Fahrzeug auf der B15 bei Oberhausmehring in Dorfen Feuer gefangen hatte. Die B15 musste für die Löscharbeiten circa eine Stunde lang voll gesperrt werden. Die Feuerwehr Dorfen war mit drei Fahrzeugen (Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und Tanklöschfahrzeug ) im Einsatz. Gemeinsam mit den Kameraden aus Hausmehring gelang es das Feuer mittels einem Schnellangriffsrohr und zwei Trupps unter Pressluftatmer zu löschen.

 

Ein Verkehrsunfall mit einem Gefahrguttransporter hat am 23.11.23 gegen 15:00 Uhr zu einem Großeinsatz mehrerer Feuerwehren sowie einer Vollsperrung der A94 in beide Fahrtrichtungen geführt. Der LKW war auf der Fahrbahn von Passau in Fahrtrichtung München unterwegs, als er kurz nach der Ausfahrt Lengdorf im Landkreis Erding alleinbeteiligt umkippte und auf Höhe der Mittelleitplanke zum Liegen kam. Die örtlich zuständige Feuerwehr Lengdorf, welche die Einsatzleitung inne hatte, wurde aus Dorfen mit fünf Fahrzeugen (Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Rüstwagen, Gerätewage-Logistik 1 mit Pulverlöschanhänger und Mannschaftstransportwagen) unterstützt. Die 14 Dorfner Kräfte waren hierbei von circa 15 bis 23 Uhr im Einsatz.

 

Weitere eingesetzte Kräfte:

  • Feuerwehr Lengdorf
  • Feuerwehr Altenerding
  • Feuerwehr Bockhorn
  • Feuerwehr Krichasch
  • Feuerwehr Grünbach
  • Feuerwehr Eschelbach
  • Feuerwehr Walpertskrichen
  • Fachberater THW
  • Fachberater TUIS
  • THW Markt Schwaben
  • Kreisbrankinspektion
  • Polizei

Die Feuerwehr Dorfen bedankt sich für die hervorragende Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte. Über den entstanden Sachschaden, Schwere der Verletzungen oder Unfallursache wird seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht.

 

Am späten Donnerstagabend, 07.09.2023, wurde die Feuerwehr Dorfen von Ihren Kameraden aus Sankt Wolfgang nachalarmiert. Bei einem Verkehrsunfall auf der A94 bei welchem ein LKW Fahrer nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen die Lärmschutzwand prallte wurde der Dorfner Rüstwagen zur Sicherung des Verunfallten Fahrzeuges benötigt. Unter Zuhilfenahme der im Rüstwagen verbauten Seilwinde konnte der Lastkraftwagen bis zum eintreffen des Abschleppdienstes gesichert werden.

Der Dorfner Rüstzug bestehend aus HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug), RW (Rüstwagen) und ELW (Einsatzleitwagen) rückte mit 14 Mann/Frau aus. Diese konnten nach circa. 4 Stunden Einsatz gegen 2 Uhr morgens wieder abrücken.

Die Einsatzleitung lag der Feuerwehr St. Wolfgang.

Die Feuerwehr Dorfen bedankt sich für die hervorragende Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte. Über den entstanden Sachschaden, schwere der Verletzungen oder Unfallursache wird seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht.

 

 

Am Donnerstagabend gegen 18:30 Uhr ereignet sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW. Hierbei wurde die Fahrerin des PKW in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mittels schwerem Technischen Gerätes befreit werden. Nach Rücksprache mit den Leitenden Notarzt entschied sich die Einsatzleitung zu einer Sofortrettung der Verunfallten Person. Hierfür wurde parallel mit den beiden Rettungssätzen aus dem HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) und RW (Rüstwagen) das Fahrzeugdach und die Fahrertüre geöffnet. Nach der erfolgten Technischen Rettung wurde die verunfallte Person durch den Rettungshubschrauber Christoph 14 in eine Klink geflogen.

Im Einsatz waren die 20 Dorfner Kräfte mit Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Rüstwagen,  Gerätewagen-Logistik 1 unter der Führung des 2. Kommandanten Tobias Brandl.

Die Einsatzleitung oblag der Feuerwehr St. Wolfgang.

Weitere eingesetzte Kräfte:

  • Feuerwehr Lengdorf
  • Feuerwehr Reithofen-Harthofen
  • Kreisbrandinspektion
  • Rettungsdienst mit zwei Rettungswägen (ED 71/4, ED 71/7), einem Krankentransportwagen (ED 72/2), Notarzt (ED 76/3), Christoph 14 (Traunstein) sowie Einsatzleiter Rettungsdienst (ED 7/1)
  • Polizei
  • Autobahnmeisterei Ampfing

Die Feuerwehr Dorfen bedankt sich für die hervorragende Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte. Über den entstanden Sachschaden, schwere der Verletzungen oder Unfallursache wird seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht.

Ein ausdrücklicher Dank gilt den im Staustehenden Fahrzeugen für die perfekt gebildete Rettungsgasse welche eine schnelle Rettung ermöglichten.

 

Am Sonntag den 30.07.2023 geriet ein mit Reifen beladener LKW alleinbeteiligt in einen Verkehrsunfall auf der A94. Hierbei kam dieser auf Höhe der Abfahrt Lengdorf von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. In folge des Zusammenstoßes wurden sowohl der Öltank als auch die Kraftstoffleitungen des LKW beschädigt. Da der Dieselkraftstoff in die Kanalisation lief, wurden umgehend erste Maßnahmen zur Schadensabwehr eingeleitet.  Hierfür wurde mittels eines Kanaldichtkissen sowie Ölbindemittel ein weiteres eindringen der Schadstoffe verhindert. Im weiteren Fortgang entwickelte sich der circa. 4,5 Stunden dauernde Einsatz zu einer wahren Materialschlacht. So mussten durch die Feuerwehr circa. 300 Liter Diesel aus dem verunfallten LWK abgepumpt werden, sowie die beschädigte Leitplanke auf einer länge von 250 Metern mittels Motortrennschleifer entfernt werden. Während des gesamten Einsatzes konnte die Autobahn weiterhin auf einer Spur befahren werden, sodass es nur zu minimalen Verkehrsbehinderungen kam.

Im Einsatz wahren neben den Dorfner Kräften (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Rüstwagen, Tanklöschfahrzeug mit Verkehrsabsicherungsanhänger, Gerätewagen-Logistik 1) ebenfalls der Kreisbrandmeister, die Feuerwehr Lengdorf, die Autobahnmeisterei Ampfing, die Polizei sowie das Unfall Logistik Unternehmen Unterhaslberger beteiligt. Die Feuerwehr Dorfen bedankt sich für die hervorragende Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte.
Über den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.