Vergangenen Samstag ereignete sich auf der A94 ein Verkehrsunfall, wobei eine Autofahrerin im Fahrzeug verletzt eingeschlossen wurde. Durch das automatische E-Call-System des Fahrzeugs wurde der Notruf abgesetzt und die integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehr Dorfen auf die Autobahn. Um die verletzte Fahrerin schonend aus dem Fahrzeug zu befreien, wurde, während die Fahrerin vom First Responder Team der Feuerwehr Isen betreut wurde, die Fahrertüre entfernt. Der eintreffende Rettungsdienst und Notarzt intensivierten die medizinischen Maßnahmen und transportierten die Verletzte schließlich in ein Krankenhaus.

 

Am vergangenen Sonntag (18.09.2022) kam es in Wasentegernbach zum Austritt von mehreren Litern Diesel aus einem Pkw. Nach Eintreffen der örtlich zuständigen Feuerwehr Wasentegernbach und des Gebietskreisbrandmeisters wurde in der Erkundung festgestellt, dass die bereits ausgelaufene Betriebsflüssigkeit in die Kanalisation (Regenwasser) gelangen konnte. Gegen 13:00 Uhr wurden unser Rüstwagen mit Ölwehraustattung (RW), Gerätewagen-Logistik 1 (GWL-1) mit Ölsperren, Ölschlingen sowie der Anhänger Boot an die Einsatzstelle nachgefordert. Durch die am Einsatzleitwagen (ELW) mitgeführten Kanalpläne konnte der Abfluss der Kanalisation genau ausfindig gemacht und so die betroffenen Stellen zügig eruiert werden. Durch die Feuerwehr wurden die drei Austrittsstellen der Kanalisation mittels Ölschlingen einer „Vorreinigung“ des Wassers unterzogen und im Anschluss das Gewässer mittels Ölsperren gesichert. Zeitgleich wurden im benachbarten Landkreis Mühldorf weitere sichernde Maßnahmen (Flussabwärts) durch die Feuerwehren getroffen.

 

Am 20.06.2002 um 16:04 Uhr wurden wir auf die A94 (Fahrtrichtung Passau) von der örtlich zuständigen Feuerwehr St.Wolfgang nach dem zwei Pkws in Brand geraten sind nachalarmiert. Eine große Menge Löschwasser wurde aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Pkw mit alternativem Antrieb sowie um einen Lieferwagen mit Gasflaschen handelte, benötigt.
Durch uns wurde mittels Tanklöschfahrzeug (TLF), Wechselladerfahrzeug (WLF) mit Abrollbehälter (AB)-Löschwasser und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) im Einsatzverlauf insgesamt 25 000 Liter Löschwasser zur Einsatzstelle befördert, wovon 22 000 Liter Löschwasser verbraucht wurden. Im weiteren Einsatzverlauf unterstützte ein Trupp unsererseits mittels Umluftunabhängigen Atemschutz die Löscharbeiten. Durch unseren Einsatzleitwagen (ELW) wurden die Koordinierungsaufgaben für den Einsatzleiter von St.Wolfgang übernommen.

Weitere Kräfte seitens der Feuerwehr:
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Fahrtrichtung Passau:
  • Feuerwehr St.Wolfgang
  • Feuerwehr Lengdorf
  • Flughafenfeuerwehr München
Fahrtrichtung München:
  • Feuerwehr Ampfing
  • Feuerwehr Heldenstein
  • Feuerwehr Obertaufkirchen