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Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Dorfen gestaltete sich der April verhältnismäßig ruhig. Insgesamt erfolgten 8 Alarmierungen. Somit steigt die Gesamteinsatzzahl zum Ende April 2026 auf insgesamt 48 Stück. 

Die Einsatzgebiete teilen sich wie folgt auf:

2x Technische Hilfeleistung 

4x Brandeinsatz

2x Sonstiger Einsatz

 

Die aktive Mannschaft traf sich zu insgesamt einer Übung. Hier wurde das Ansaugen aus Gewässern, so wie der Umgang mit der Drehleiter geübt. Für die Atemschutzgeräteträger fand im April ein besonderer Ausbildungstag statt. Im Rahmen des TUIS-Tages waren wir in den Chemiepark Gendorf eingeladen. Dort konnten unter Aufsicht der Werkfeuerwehr verschiedene Einsatzlagen im Bereich Gefahrstoffe praxisnah trainiert werden. Zur gezielten Vorbereitung auf diesen Tag wurde im Vorfeld eine zusätzliche Übungseinheit durchgeführt. Auch die Jugendfeuerwehr nutzte die Ausbildungszeit intensiv. Unsere Nachwuchskräfte vertieften sowol Ihre theoretischen Kenntnisse als auch ihre praktischen Fertigkeiten im Umgang mit Hebekissen. In weiteren Übungen beschäftigte sich die Mannschaft außerdem mit dem Einsatz von Lüftern, sowie unserem Hubrettungsfahrzeug, der Drehleiter. Eine weitere Ausbildungseinheit fand an einem Sonderobjekt in Algasing statt. Dort wurde das Anleitern am Gebäude, die Personenrettung sowie der Löschaufbau unter realistischen Bedingungen geübt.

Über einen Zeitraum von zwei Wochen fand in unserem Feuerwehrgerätehaus das MTA-Basismodul statt. Diese Grundausbildung bildet die Basis für den aktiven Feuerwehrdienst und vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das notwendige Wissen um sicher und verantwortungsvoll an Feuerwehreinsätzen teilnehmen zu können.

 

 

Am 01. Mai unterstützten wir das Gasthaus Lebzelter beim traditionellen Aufstellen des Maibaums. Bereits um 7:30 Uhr machte sich eine kleinere Gruppe von uns auf den Weg, um beim Abholen des Baumes mit anzupacken.

Für alle Vereinsmitglieder begann der Tag um 10:00 Uhr mit einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück. Im Anschluss halfen wir tatkräftig bei den Vorbereitungen und im laufenden Betrieb mit – beim Abräumen des Geschirrs, beim Verkauf von Kaffee von Kuchen oder am Zapfhahn.

Gegen 12:30 Uhr wurde der Maibaum bei bestem Wetter aufgestellt. Nach getaner Arbeit ließen wir den gelungenen Tag in geselliger Runde gemeinsam ausklingen.

 

In diesem Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Dorfen eine alte bayerische Tradition mit viel Engagement und Teamgeist fortgeführt. Nach sorgfältiger Planung gelang es, den rund 18 Meter langen Maibaum der Dorfener Traditionswirtschaft – dem Gasthaus Lebzelter – erfolgreich zu entwenden.

Der gut versteckte Baum konnte durch die Kameraden zügig in einer Lagerhalle ausfindig gemacht werden. So bot sich die Gelegenheit, den Maibaum noch in der Nacht auf den 1. April zu stehlen. Da bereits mehrere Gruppen ein Auge auf den Baum geworfen hatten, war schnelles Handeln gefragt. Mit einem geliehenen Anhänger machten sich die Feuerwehrler umgehend auf den Weg, um den Maibaum innerhalb kürzester Zeit aufzuladen und abzutransportieren. Im Schutz der Dunkelheit wurde er sicher in sein neues Versteck gebracht.

Nach erfolgreichen Verhandlungen einigten sich die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen mit den Gastronomen auf eine standesgemäße Auslöse: Eine ordentliche Brotzeit mit Getränken für die Feuerwehrmitglieder. Darüber hinaus unterstützt die Feuerwehr tatkräftig beim Aufstellen des Maibaums am 1. Mai.

Am darauffolgenden Dienstag wurde der Maibaum schließlich unter Begleitung der Feuerwehr wieder an seine ursprünglichen Besitzer übergeben – dieses Mal hoffentlich unter besserer Bewachung.

 

Im letzten Monat wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadt Dorfen zu insgesamt 14 Einsätzen alarmiert. Die Einsätze gliederten sich wie folgt auf:

7x Technische Hilfeleistung (THL)

4x Brandeinsatz

2x ABC-Einsatz

1x Sonstiger Einsatz

Somit steigt die Gesamteinsatzzahl zum Ende März 2026 auf 40 Alarmierungen.

 

Auch im Bereich des Übungsdienstes fanden im vergangen Monat mehrere Ausbildungseinheiten statt. Die aktive Mannschaft übte den Umgang mit den auf den Fahrzeugen verlasteten Defibrillator und beschäftigte sich zudem mit den verschiedenen Tragen um Patienten sicher zu transportieren. In der zweiten Übungseinheit wurde der Aufbau eines Dekontaminationsplatzes trainiert. Zudem fand für einige unserer Mitglieder eine weitere Übung bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberding statt. Wie im Februar wurde die gewaltsame Türöffnung mittels Halligan-Tool vertieft.

Im Zuge der letzten Atemschutzübung wurde sich außerdem mit der Rettung von verunfallten Atemschutzgeräteträgern befasst. Hierzu wurde die richtige Bereitstellung des Sicherungstrupps, so wie die Transportmöglichkeit von verunfallten Atemschutzgeräteträgern besprochen.

Für unsere Jugendfeuerwehr wurden außerdem 5 Trainingseinheiten veranstaltet. Die Nachwuchskräfte trainierten hierbei die Bedienung der Drehleiter mit den dazugehörigen Anbauteilen, den Löschaufbau so wie das Abstützen und Absichern eines umgekippten PKW‘s.

Am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen erfolgte im März außerdem, im Rahmen des MTA-Zusatzmodules, die Ausbildung zum Truppführer. In vier gesonderten Übungseinheiten übten die Teilnehmer den Umgang mit Arbeitsgeräten und das Sichern, Stabilisieren und Ziehen von Fahrzeugen. Die Ausbildung endete mit einer praktischen Einsatzübung, so wie mit einer schriftlichen Prüfung. Mit der erlangten Qualifikation können die Feuerwehrkräfte nun an weiterführenden Lehrgängen teilnehmen.

 

Am Samstag, den 07. März 2026, wurde die Feuerwehr Dorfen am Nachmittag zu einem Verkehrsunfall nach Steingassen bei Isen alarmiert. Laut der Alarmmeldung handelte es sich um einen frontalen Zusammenstoß zwischen zwei PKWs, bei dem jeweils eine Person im Auto eingeklemmt sein sollte.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte diese Meldung bestätigt werden. Die Feuerwehr Dorfen unterstützte die Feuerwehr Lengdorf mit zwei hydraulischen Rettungssätzen bei der Befreiung und Rettung einer Person aus dem verunfallten PKW.

Parallel dazu liefen bereits Rettungsmaßnahmen durch die Feuerwehren Westach und Isen bei einem Kleintransporter. In Rücksprache mit dem Einsatzleiter von Westach bereitete die Feuerwehr Dorfen die Kettenrettung mittels Seilwinde als Plan B vor. Die Person im Kleintransporter konnte jedoch mit Hilfe von Rettungszylindern befreit werden, sodass der Plan B nicht zum Einsatz kam.

Im Einsatz waren von der Feuerwehr Dorfen der Einsatzleitwagen (ELW), das 1. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (1.HLF) sowie der Rüstwagen (RW).

 

Im vergangenen Monat standen für die Feuerwehr Dorfen wieder zahlreiche Aktivitäten und Einsätze auf dem Programm.

Insgesamt wurde die Feuerwehr zu 11 Einsätzen alarmiert. Diese gliederten sich wie folgt auf:

4x Technische Hilfeleistung

4x Brandeinsätze

2x ABC-Einsätze

1x Sicherheitswache

 

Zur Ausbildung der aktiven Mannschaft wurden zwei Übungen durchgeführt. Bei winterlichen Gegebenheiten wurde das Thema Eisrettung vertieft. Bei der zweiten Übungseinheit beschäftigten wir uns mit unserem Verkehrssicherungsanhänger. Zusätzlich fand eine Atemschutzübung statt, bei welcher wir ein gewerbliches Objekt besichtigten. Dies diente zur besseren Kenntnis im Gebäude und der Vorbereitung auf mögliche Einsatzszenarien und Gefahrenstellen für unsere Atemschutzgeräteträger. Auch die Jugendfeuerwehr war sehr engagiert. Insgesamt wurden drei Jugendübungen abgehalten. Hier konnte der Nachwuchs das Wissen erweitern und praktische Fertigkeiten trainieren.

Abseits des Einsatz- und Übungsdienstes fand der Neujahrsempfang für alle Vereinsmitglieder statt. Zudem bedanken wir uns beim ESC Dorfen, der uns im Rahmen des Blaulichtspiels zu einem Heimspiel der Eispiraten eingeladen hat.

Dorfen, Januar 2026 – Im Feuerwehrhaus fand die feierliche Spendenübergabe des „Dorfener
Winterzauber Spendentags“ statt. Maier Tobias und Sattler Günter überreichten mit Freude die
gesammelten Spenden (2380,50€) an die Jugendfeuerwehr Dorfen.

Die beiden Überbringer begründeten ihre großzügige Spende mit der Wichtigkeit des
Ehrenamtes und der engen Verbundenheit zur Feuerwehr. Tobias, der selbst Mitglied der
Dorfener Feuerwehr ist, unterstrich die Bedeutung einer starken Jugendarbeit für die Zukunft
der Feuerwehr. Dabei ist es in Dorfen Tradition, dass für Jugendliche sowie aktive Mitglieder
keine Mitgliedsbeiträge erhoben werden. Diese Regelung soll die Feuerwehr für alle
Bürgerinnen und Bürger zugänglich machen.

Die Jugendwarte der Feuerwehr betonen, dass in der Feuerwehr Dorfen jede
Bevölkerungsgruppe herzlich willkommen ist. Durch die eingegangenen Spenden kann
sichergestellt werden, dass die Jugendlichen, zum Beispiel, einheitlich gekleidet sind,
unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien. Dies stärkt das Gemeinschaftsgefühl
innerhalb der Feuerwehr. Darüber hinaus fließen die Mittel in Anschaffungen, die sowohl der
Jugendarbeit als auch dem Einsatzdienst zugutekommen.

Die Feuerwehr Dorfen bedankt sich herzlich bei allen Spendern des Dorfener Winterzaubers
und bei den beiden Veranstaltern für deren Engagement. Diese großzügige Spende ermöglicht
es uns, die Jugendarbeit weiterzuentwickeln und zukünftige Einsatzkräfte auszubilden, was
letztendlich allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt.

Mit insgesamt 21 Einsätzen war der Dezember ein fordernder Monat für die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen. Die Alarmierungen verteilten sich auf folgende Bereiche:

8x Technische Hilfeleistung (THL)

8x Brandeinsätze

5x sonstige Einsätze

Das Jahr 2025 wurde somit mit 163 abgearbeiteten Einsatzlagen beendet.

 

Im Monat Dezember fanden mehrere Übungsdienste der Feuerwehr statt. Die aktive Mannschaft führte insgesamt zwei Übungen durch. Auch die Jugendfeuerwehr kam 3 mal zu Übungszwecken zusammen. Für die Atemschutzgeräteträger stand die Jahresabschlussübung an.

Darüber hinaus fand auch die Weihnachtsfeier statt, zu der alle Vereinsmitglieder eingeladen waren und gemeinsam einen kameradschaftlichen Jahresabschluss feierten.

Am 20. Dezember 2025, etwa um 11:07 Uhr, wurde die Feuerwehr Dorfen zu einem Einsatz am Kirchtorplatz gerufen. Der Notruf meldete ein instabiles Baugerüst, das von einer angrenzenden Baustelle über die Zufahrt des Kirchtors ragte. Vor Ort wurde festgestellt, dass das Gerüst von einem Fahrzeug angefahren wurde, wodurch eine tragende Stütze ihre Stabilität verloren hatte und das Gerüst gefährlich gegen die angrenzende Fassade lehnte. Glücklicherweise verhinderte die Fassade ein vollständiges Umkippen des Gerüsts.

Die Feuerwehr und die Polizei sperrten umgehend die Durchfahrt für Fahrzeuge und Fußgänger und begannen mit der Planung weiterer Schritte. Aufgrund des Wochenendes und der bevorstehenden Feiertage war das öffentliche Interesse groß, den Verkehrsweg so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Der Einsatzleiter der Feuerwehr, zusammen mit einem Experten der Gerüstbaufirma, entschied, das Gerüst mithilfe von Hebekissen in seine ursprüngliche Position zurück zu heben und vorübergehend abzustützen, da der Bereich des Gerüstes, der angehoben werden musste, mehr als zwei Tonnen wog. Die beschädigten Bauteile wurden danach durch originale Stützen ersetzt. Nachdem die Stabilität wiederhergestellt war, wurde das Gerüst von den Hebekissen befreit und vom Gerüstbauer freigegeben.

Dank der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Dorfen und der Gerüstbaufirma konnte der Verkehrsweg kurz vor 14 Uhr von der Polizei wieder freigegeben werden. Dieser Einsatz zeigte, wie wichtig eine gute Kooperation zwischen den Einsatzkräften und den Spezialisten ist.

Die Feuerwehr Dorfen nutzt die Gelegenheit, allen Bürgerinnen und Bürgern fröhliche und friedliche Feiertage zu wünschen. Möge die Festzeit sicher und erfreulich für alle verlaufen.

 Erfolgreicher Notstromtest bei der Feuerwehr Dorfen

Als kritische Infrastruktur ist es von elementarer Bedeutung, dass die Feuerwehr bei einem längeren Stromausfall handlungsfähig bleibt. Das Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Dorfen wurde in den letzten Monaten so weit ertüchtigt, dass eine autarke Stromeinspeisung über ein mobiles Notstromaggregat möglich und ausfallsicher ist.

Um die Widerstandsfähigkeit der Einrichtungen im Feuerwehrgerätehaus, wie Heizung, Beleuchtung, Funkversorgung bis hin zur Funktionsfähigkeit der Atemluftfüllanlage zu überprüfen, wurde von Mitgliedern der Feuerwehr Dorfen und den Stadtwerken Dorfen ein 12 Stunden Volllasttest mit Erfolg durchgeführt.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de ) gibt den Behörden, Unternehmen und der Bevölkerung wertvolle Tipps und Orientierungshilfen zur Vorbereitung auf Krisenfälle.