Schlagwortarchiv für: Feuerwehr Stadt Dorfen

Am 04. und 05. Juli fand in der Stützpunktfeuerwehr Dorfen der Berufsfeuerwehrtag für alle Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Dorfen statt. Im Verlauf dieser 24-Stunden wurden die Jugendlichen immer wieder zu unterschiedlichen Einsatzlagen alarmiert, die jeweils eigene Anforderungen an Teamarbeit, Fachwissen und schnellem Handeln stellen. Unterstützung erhielten die jungen Einsatzkräfte zum Teil durch die Jugendfeuerwehr Schwindkirchen. Im Folgenden werden die einzelnen Szenarien näher beschrieben, die während der Übung abgearbeitet wurden:

Einsatz 1: Auslaufende Betriebsstoffe aus PKW:

Es wurden auslaufende Betriebsstoffe aus einem abgeschlossenen PKW simuliert. Unsere Jugendlichen streuten die ausgelaufene Flüssigkeit mit Ölbindemittel ab und verhinderten eine weitere Ausbreitung,

Einsatz 2: Mülleimerbrand 

Die zweite Übung führte die Jugendlichen in Richtung des Flutkanals.  Hier wurde ein Brand eines Mülleimers simuliert. Die Jugendfeuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein und konnte das Feuer durch den gezielten Einsatz eines Strahlrohres schnell unter Kontrolle bringen und löschen.

Einsatz 3: ÖL- auf Gewässer

In einem weiteren Übungsszenario wurde angenommen, dass Oberhalb der Stadt Dorfen Öl in die Isen gelangt war. Die jungen Feuerwehrkräfte errichteten mithilfe eines Schlauchbootes eine Ölsperre auf dem Fluss, um die Ausbreitung der Verunreinigung einzudämmen. Hierfür kam die in einer Hütte vor Ort stationierte Ölsperre der Transalpine Pipeline (TAL) zum Einsatz.

Einsatz 4: Zimmerbrand 

Im vierten Einsatz wurde eine Verrauchung im Mitarbeiterwohnheim in Algasing angenommen. Insgesamt wurden vier Personen im Gebäude vermisst. Die Jugendfeuerwehr leitete umgehend die Rettungsmaßnahmen ein und rettete eine Person über eine Steckleiter. Die weitere Person welche sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bemerkbar machte wurde über die Drehleiter gerettet. Parallel hierzu ging ein Trupp mit Atemschutzausrüstung zur Menschenrettung in den Innenangriff vor. Dabei kam unter anderem ein Rauchschutzvorhang zum Einsatz, um die Rauchausbreitung zu begrenzen. Die Jugendlichen konnten die beiden weiteren vermissten Übungspuppen auffinden und aus dem Gebäude retten. Durch die Übung konnten die Jugendlichen die Vorgehensweise bei der Menschenrettung kennenlernen und wichtige Erfahrungen im Bereich der Brandbekämpfung sammeln.

Einsatz 5: Person unter Last eingeklemmt

Eine Person wurde unter einem PKW eingeklemmt und benötigte Hilfe durch die Feuerwehr. Die jungen Einsatzkräfte sicherte zunächst das Fahrzeug gegen ein unbeabsichtigtes Verrutschen, indem dieses mit Holz unterbaut und stabilisiert wurde. Anschließend wurde die Person mithilfe von Hebekissen befreit.

Einsatz 6: Flächenbrand

Im Rahmen einer weiteren Übung wurde die Jugendfeuerwehr mit der angenommenen Lage eines Flächenbrandes im freien Gelände konfrontiert. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung übten die Jugendlichen zunächst das Ansaugen aus einem fließenden Gewässer und stellten damit die Grundlage für die anschließende Brandbekämpfung her. Der vermeintliche Flächenbrand wurde anschließend mit mehreren Strahlrohren, sowie einem mobilen Wasserwerfer bekämpft.

Einsatz 7: Person in PKW eingeschlossen

Bei diesem Einsatz wurde ein Verkehrsunfall simuliert, bei dem ein PKW gegen eine Mauer gefahren war. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt im Fahrzeug eingeschlossen vorgefunden. Die Jugendfeuerwehr sicherte zunächst die Einsatzstelle ab und bereitete die technische Rettung vor. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät, bestehend aus Schere und Spreizer, wurde das Fahrzeug geöffnet und das Dach entfernt. Dadurch konnte die Person anschließend möglichst schonend und Rückengerecht aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Einsatz 8: Drehleiterrettung

Angenommen wurde, dass eine Person bei Arbeiten im Obergeschoss der Grundschule Nord in Dorfen von einer Leiter gespritzt war und sich so verletzt hatte, dass ein eigenständiges Verlassen des Gebäudes nicht mehr möglich war.

Nach Erkundung der Lage bereiteten die Jugendlichen die Rettung des Patienten vor. Anschließend wurde die Person mittels einer Schleifkorbtrage schonend aus dem Obergeschoss, mittels der Drehleiter, gerettet. Im Vordergrund stand hierbei eine koordinierte Zusammenarbeit und eine patientengerechte Rettung im Vordergrund.

Einsatz 9: Person im Wasser

Hier wurde eine leblose Person im Wasser am „alten Bad“ in Dorfen gemeldet. Zwei Jugendliche in einem speziellen Wasserrettungsanzug zogen die Person an Land. Anschließend wurde, in diesem Fall an einer besonderen Übungspuppe, die Reanimation geübt. Anschließend wurde der gerettete Statist über die Drehleiter an einen zugänglichen Ort transportiert.

Einsatz 10: PKW gegen Radfahrer

Im nächsten Übungsszenario wurde ein Unfall simuliert, bei dem ein Radfahrer beim Abbiegen durch ein Fahrzeug erfasst wurde. Die Jugendlichen übernahmen die Erstversorgung des Verletzten und führte die Stabilisierung des Patienten durch. Der Schwerpunkt für die Nachwuchskräfte lag hierbei auf der Erstversorgung.

Einsatz 11: Ausgelöste Brandmeldeanlage

Der nächste Alarm führte die Einsatzkräfte zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Grundschule. Die Feuerwehrler rückte zur Erkundung in das Gebäude vor und ging mit Atemschutzausrüstung in den betroffenen Bereich vor. Bei der Erkundung stellten die Jugendlichen eine Verrauchung im Bereich der Küche fest. Als Ursache wurde ein unbeaufsichtigter Topf auf dem Herd festgestellt. Der Topf wurde abgedeckt, aus dem Gebäude entfernt und anschließend der betroffene Gebäudetrakt durch gezielte Lüftungsmaßnahmen rauchfrei gemacht.

Einsatz 12: Verkehrsunfall – Person eingeklemmt

Bei dieser realitätsnahen Übung wurden die jungen Einsatzkräfte zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle kam ihnen eine verletzte Person entgegen, die den Jugendlichen den Unfallhergang schilderte. Nach einer ersten Erkundung und der Sicherung der Unfallstelle stellte sich heraus, dass sich in einem Fahrzeug eine eingeschlossene Person und im Zeiten Fahrzeug ein eingeklemmter Verletzter befindet. Nach der Erstversorgung der verletzten Person konzentrierten sich die Jugendlichen auf zunächst auf die Befreiung der eingeschlossenen Person. Mithilfe des hydraulischen Spreizers wurde die Fahrzeugtüre geöffnet, sodass die Person anschließend schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden konnte. Im weiteren Verlauf richtet sich der Fokus auf die eingeklemmte Person. Um ausreichend Arbeitsraum zu schaffen, wurden die beiden Unfallfahrzeuge mithilfe der Seilwinde des Rüstwagens voneinander getrennt. Anschließend setzten die Jugendlichen Schere und spreizen ein, um das Fahrzeugdach abzunehmen und einen patientengerechten Zugang zur Person zu schaffen. Nach der erfolgreichen technischen Rettung wurde die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug befreit und den fiktiven Rettungsdienst übergeben.

Einsatz 13: Personensuche

Die vorletzte Einsatzübung simulierte einen Zusammenstoß zwischen einem Fahrradfahrer und einem Fußgänger. Dabei wurde eine Person in den Speichen des Fahrrades eingeklemmt und musste befreit werden. Im weiteren Verlauf wurde angenommen, dass der zweite Beteiligte im angrenzenden Wald vermutet wurde. Eine zusätzlicher Statist, welcher nach der zweiten Person suchte wurde anschließend ebenso vermisst.  Die Jugendlichen durchsuchten das umliegende Gelände systematisch nach den vermissten Personen und befreite gleichzeitig die im Fahrrad eingeklemmte Person. Die Personen wurden durch die Jugendfeuerwehr versorgt und durch die Schleifkorbtrage aus dem Waldstück gerettet wurde.

Einsatz 14: Wohnungsöffnung

Um kurz nach Mitternacht wurden die Einsatzkräfte zu einer Wohnungsöffnung in der Mittelschule alarmiert. Als Ausgangslage galt ein vermisster Hausmeister, der sich vermutlich im Gebäude befand. Die Jugendfeuerwehr verschaffte sich mithilfe der Drehleiter einen Zugang zum Gebäude und begann anschließend mit der systematischen Suche in den Räumlichkeiten. Der vermisste Hausmeister konnte in einem Schacht aufgefunden werden. Die Nachwuchskräfte führten, aufgrund des medizinischen Notfalls, die Wiederbelebung durch und bereitete den Transport der Personen vor. Anschließend wurde der Patient mithilfe einer Schleifkorbtrage sicher in Freie gebracht.

Der Übungstag zeigte eindrucksvoll, mit welchem Engagement, Teamgeist und welcher Motivation die Jugendlichen auftreten. Durch die abwechslungsreichen Einsatzszenarien konnten sie ihr Wissen erweitern, praktische Erfahrungen sammeln und verschiedene Bereiche der Feuerwehrarbeit kennenlernen. Ein besonderer Dank gilt der 3D Holzbau GmbH, dem ESC Dorfen, dem städtischen Bauhof, der Stadt Dorfen und allen Helferinnen und Helfern, die zur Vorbereitung und Durchführung dieses erfolgreichen Übungstages beigetragen haben.

Im Juni verzeichnete die Freiwillige Feuerwehr Stadt Dorfen 19 Alarmierungen. Bis zum Ende des Monats Juni summierte sich die Zahl der Einsätze auf insgesamt 78 Stück in diesem Jahr.

Die Alarme teilten sich auf folgende Gruppen auf:

10x Technische Hilfeleistung

3x Brandeinsatz

6x sonstiger Einsatz

 

Im vergangenen Monat fanden drei Übungen für die aktive Mannschaft statt. Im Rahmen einer Einsatzübung wurde die Rettung einer Person mit einer Pfählungsverletzung aus einem schwer zugänglichen Bereich trainiert. Hierbei kam die Drehleiter zum Einsatz, um die verletzte Person schonend und sicher zu retten.
Die Jugendfeuerwehr absolvierte im vergangenen Monat vier Übungseinheiten. Auf dem Ausbildungsplan standen unter anderem die Personenrettung aus einem Gewässer mit anschließender Reanimation, technische Hilfeleistung und Löschaufbau, sowie die Rettung einer eingeklemmten Person aus einem verunfallten PKW mithilfe des hydraulischen Rettungsgeräts. Die Übungen dienten als Vorbereitung auf den im Juli stattfindenden Berufsfeuerwehrtag.
Auch das Vereinsleben war im vergangenen Monat sehr aktiv. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nahmen an den Jubiläumsfesten der Freiwilligen Feuerwehren Obertaufkirchen und Hausmehring teil. Darüber hinaus fand das traditionelle Lampionfest am Feuerwehrgerätehaus statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und bot mit einem abwechslungsreichen Programm Unterhaltung für Groß und Klein.

Der Mai endete mit insgesamt 11 Alarmierungen für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Dorfen. Diese teilten sich auf folgende Alarmbereiche auf:

7x Technische Hilfeleistung

2x Brandeinsatz

2x sonstige Einsatz

Somit liegt die Gesamtzahl zum Ende des Monats Mai bei 59 Einsätzen.

Im vergangenen Ausbildungszeitraum fanden für die aktive Mannschaft zwei Übungseinheiten statt. Thema der ersten Übung war die Wasserförderung, sowie der Löschangriff über die Drehleiter. In der zweiten Übungseinheit hielt der Notfallmanager der Deutschen Bahn einen informativen Vortrag zum Thema „Einsätze im Schienenbereich“. Hierbei wurde den Einsatzkräften wichtige Grundlagen, Gerfahren und Besonderheiten bei Einsätzen auf Bahnanlagen und mit Schienenfahrzeugen vermittelt. Für die Atemschutzgeräteträger wurde zudem eine gesonderte Übung durchgeführt.

Auch die Jugendfeuerwehr war wieder aktiv und absolvierte insgesamt drei Übungsdienste. Dabei standen die Grundlagen, so wie der praktische Aufbau des Löschaufbaus auf dem Lehrplan. Zudem wurden die verschiedenen Leiterarten, so wie das Szenario „Person unter Last eingeklemmt“ beübt.

Im Laufe des vergangenen Monats nahmen wir an den Gründungsfesten der freiwilligen Feuerwehren Lengdorf und Moosen teil. Des weiteren durften wir einen unserer Kameraden zur Hochzeit gratulieren, wir fanden uns zum Spalier stehen vor dem Rathaus in Dorfen ein.

Auch in diesem Jahr lädt die Feuerwehr Stadt Dorfen wieder herzlich zum traditionellen Lampionfest ein! Am 06.06.2026 verwandelt sich das Feuerwehrhaus Dorfen ab 12 Uhr in einen Treffpunkt für die ganze Familie.

Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm:

  • Ab 12 Uhr: Start mit Bewirtung – genießen Sie herzhafte Speisen und kühle Getränke.

  • Nachmittag: Kaffee & Kuchen begleitet von bayerischer Live-Musik.

  • Abends: Barbetrieb und Biergartenstimmung mit stimmungsvoller Musik vom DJ.

Für unsere kleinen Gäste gibt es ganztägig spannende Kinderattraktionen, darunter eine große Hüpfburg und weitere Mitmachangebote.

Außerdem: Fuhrparkausstellung und ein Infostand der Feuerwehr, an dem Sie mehr über unsere Arbeit und Ausrüstung erfahren können.

Wir freuen uns auf viele Besucher – kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns!

Am Samstag dem 25. April nahmen wir gemeinsam mit den freiwilligen Feuerwehren Isen und Westach am TUIS-Tag im Chemiepark Gendorf teil. TUIS (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem der chemischen Industrie) ist ein Unterstützungsnetzwerk für Einsätze mit Gefahrstoffen.

Unter der Leistung der Werkfeuerwehr des Chemieparks wurden mehrere realitätsnahe Übungsszenarien durchgeführt. Ziel des Übungstages war es, das vorgehen bei Gefahrstofflagen zu trainieren und die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte weiter zu festigen.

Im ersten Szenario wurde bei Lagerarbeiten ein Gefahrstoffbehälter beschädigt, wodurch ein e Flüssigkeit austrat und eine Person als vermisst galt. Unsere Einsatzkräfte übernahmen unter Atemschutz die Ersterkundung der Einsatzstellte, retteten die vermisste Person und dichteten die Austrittsstelle unter einem speziellen Körperschutzanzug ab. Die weiteren Feuerwehren unterstütztenanschließend bei der Dekontamination der eingesetzten Trupps.

Die zweite Übungslage spielte an einer Rohrbrücke, an der ein Gefahrstoff in mehreren Metern Höhe austrat. Ein Arbeiter wurde dabei mit dem Stoff kontaminiert. Die Feuerwehren Isen und Westach übernahmen die Personenrettung, während wir den Sicherheitstrupp unter schwerem Chemikalienschutzanzug stellten und einen Dekontaminationsplatz einrichteten.

Im Dritten Übungsszenario wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und eine Transporter simuliert, bei dem eine unbekannte Flüssigkeit austrat. Auch hier lag der Fokus auf der Rettung der verletzen Personen, dem Abdichten des beschädigten Behälters, sowie der Sicherstellung des Brandschutzes.

Zum Abschluss des gelungenen Übungstages erhielten wir eine interessante Führung durch die Werkfeuerwehr des Chemieparks.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für die hervorragende Organisation und die gute Zusammenarbeit.

 

 

Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Dorfen gestaltete sich der April verhältnismäßig ruhig. Insgesamt erfolgten 8 Alarmierungen. Somit steigt die Gesamteinsatzzahl zum Ende April 2026 auf insgesamt 48 Stück. 

Die Einsatzgebiete teilen sich wie folgt auf:

2x Technische Hilfeleistung 

4x Brandeinsatz

2x Sonstiger Einsatz

 

Die aktive Mannschaft traf sich zu insgesamt einer Übung. Hier wurde das Ansaugen aus Gewässern, so wie der Umgang mit der Drehleiter geübt. Für die Atemschutzgeräteträger fand im April ein besonderer Ausbildungstag statt. Im Rahmen des TUIS-Tages waren wir in den Chemiepark Gendorf eingeladen. Dort konnten unter Aufsicht der Werkfeuerwehr verschiedene Einsatzlagen im Bereich Gefahrstoffe praxisnah trainiert werden. Zur gezielten Vorbereitung auf diesen Tag wurde im Vorfeld eine zusätzliche Übungseinheit durchgeführt. Auch die Jugendfeuerwehr nutzte die Ausbildungszeit intensiv. Unsere Nachwuchskräfte vertieften sowol Ihre theoretischen Kenntnisse als auch ihre praktischen Fertigkeiten im Umgang mit Hebekissen. In weiteren Übungen beschäftigte sich die Mannschaft außerdem mit dem Einsatz von Lüftern, sowie unserem Hubrettungsfahrzeug, der Drehleiter. Eine weitere Ausbildungseinheit fand an einem Sonderobjekt in Algasing statt. Dort wurde das Anleitern am Gebäude, die Personenrettung sowie der Löschaufbau unter realistischen Bedingungen geübt.

Über einen Zeitraum von zwei Wochen fand in unserem Feuerwehrgerätehaus das MTA-Basismodul statt. Diese Grundausbildung bildet die Basis für den aktiven Feuerwehrdienst und vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das notwendige Wissen um sicher und verantwortungsvoll an Feuerwehreinsätzen teilnehmen zu können.

 

 

Am 01. Mai unterstützten wir das Gasthaus Lebzelter beim traditionellen Aufstellen des Maibaums. Bereits um 7:30 Uhr machte sich eine kleinere Gruppe von uns auf den Weg, um beim Abholen des Baumes mit anzupacken.

Für alle Vereinsmitglieder begann der Tag um 10:00 Uhr mit einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück. Im Anschluss halfen wir tatkräftig bei den Vorbereitungen und im laufenden Betrieb mit – beim Abräumen des Geschirrs, beim Verkauf von Kaffee von Kuchen oder am Zapfhahn.

Gegen 12:30 Uhr wurde der Maibaum bei bestem Wetter aufgestellt. Nach getaner Arbeit ließen wir den gelungenen Tag in geselliger Runde gemeinsam ausklingen.

 

In diesem Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Dorfen eine alte bayerische Tradition mit viel Engagement und Teamgeist fortgeführt. Nach sorgfältiger Planung gelang es, den rund 18 Meter langen Maibaum der Dorfener Traditionswirtschaft – dem Gasthaus Lebzelter – erfolgreich zu entwenden.

Der gut versteckte Baum konnte durch die Kameraden zügig in einer Lagerhalle ausfindig gemacht werden. So bot sich die Gelegenheit, den Maibaum noch in der Nacht auf den 1. April zu stehlen. Da bereits mehrere Gruppen ein Auge auf den Baum geworfen hatten, war schnelles Handeln gefragt. Mit einem geliehenen Anhänger machten sich die Feuerwehrler umgehend auf den Weg, um den Maibaum innerhalb kürzester Zeit aufzuladen und abzutransportieren. Im Schutz der Dunkelheit wurde er sicher in sein neues Versteck gebracht.

Nach erfolgreichen Verhandlungen einigten sich die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen mit den Gastronomen auf eine standesgemäße Auslöse: Eine ordentliche Brotzeit mit Getränken für die Feuerwehrmitglieder. Darüber hinaus unterstützt die Feuerwehr tatkräftig beim Aufstellen des Maibaums am 1. Mai.

Am darauffolgenden Dienstag wurde der Maibaum schließlich unter Begleitung der Feuerwehr wieder an seine ursprünglichen Besitzer übergeben – dieses Mal hoffentlich unter besserer Bewachung.

 

Im letzten Monat wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadt Dorfen zu insgesamt 14 Einsätzen alarmiert. Die Einsätze gliederten sich wie folgt auf:

7x Technische Hilfeleistung (THL)

4x Brandeinsatz

2x ABC-Einsatz

1x Sonstiger Einsatz

Somit steigt die Gesamteinsatzzahl zum Ende März 2026 auf 40 Alarmierungen.

 

Auch im Bereich des Übungsdienstes fanden im vergangen Monat mehrere Ausbildungseinheiten statt. Die aktive Mannschaft übte den Umgang mit den auf den Fahrzeugen verlasteten Defibrillator und beschäftigte sich zudem mit den verschiedenen Tragen um Patienten sicher zu transportieren. In der zweiten Übungseinheit wurde der Aufbau eines Dekontaminationsplatzes trainiert. Zudem fand für einige unserer Mitglieder eine weitere Übung bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberding statt. Wie im Februar wurde die gewaltsame Türöffnung mittels Halligan-Tool vertieft.

Im Zuge der letzten Atemschutzübung wurde sich außerdem mit der Rettung von verunfallten Atemschutzgeräteträgern befasst. Hierzu wurde die richtige Bereitstellung des Sicherungstrupps, so wie die Transportmöglichkeit von verunfallten Atemschutzgeräteträgern besprochen.

Für unsere Jugendfeuerwehr wurden außerdem 5 Trainingseinheiten veranstaltet. Die Nachwuchskräfte trainierten hierbei die Bedienung der Drehleiter mit den dazugehörigen Anbauteilen, den Löschaufbau so wie das Abstützen und Absichern eines umgekippten PKW‘s.

Am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen erfolgte im März außerdem, im Rahmen des MTA-Zusatzmodules, die Ausbildung zum Truppführer. In vier gesonderten Übungseinheiten übten die Teilnehmer den Umgang mit Arbeitsgeräten und das Sichern, Stabilisieren und Ziehen von Fahrzeugen. Die Ausbildung endete mit einer praktischen Einsatzübung, so wie mit einer schriftlichen Prüfung. Mit der erlangten Qualifikation können die Feuerwehrkräfte nun an weiterführenden Lehrgängen teilnehmen.

 

Am Samstag, den 07. März 2026, wurde die Feuerwehr Dorfen am Nachmittag zu einem Verkehrsunfall nach Steingassen bei Isen alarmiert. Laut der Alarmmeldung handelte es sich um einen frontalen Zusammenstoß zwischen zwei PKWs, bei dem jeweils eine Person im Auto eingeklemmt sein sollte.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte diese Meldung bestätigt werden. Die Feuerwehr Dorfen unterstützte die Feuerwehr Lengdorf mit zwei hydraulischen Rettungssätzen bei der Befreiung und Rettung einer Person aus dem verunfallten PKW.

Parallel dazu liefen bereits Rettungsmaßnahmen durch die Feuerwehren Westach und Isen bei einem Kleintransporter. In Rücksprache mit dem Einsatzleiter von Westach bereitete die Feuerwehr Dorfen die Kettenrettung mittels Seilwinde als Plan B vor. Die Person im Kleintransporter konnte jedoch mit Hilfe von Rettungszylindern befreit werden, sodass der Plan B nicht zum Einsatz kam.

Im Einsatz waren von der Feuerwehr Dorfen der Einsatzleitwagen (ELW), das 1. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (1.HLF) sowie der Rüstwagen (RW).