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Am 20. Dezember 2025, etwa um 11:07 Uhr, wurde die Feuerwehr Dorfen zu einem Einsatz am Kirchtorplatz gerufen. Der Notruf meldete ein instabiles Baugerüst, das von einer angrenzenden Baustelle über die Zufahrt des Kirchtors ragte. Vor Ort wurde festgestellt, dass das Gerüst von einem Fahrzeug angefahren wurde, wodurch eine tragende Stütze ihre Stabilität verloren hatte und das Gerüst gefährlich gegen die angrenzende Fassade lehnte. Glücklicherweise verhinderte die Fassade ein vollständiges Umkippen des Gerüsts.

Die Feuerwehr und die Polizei sperrten umgehend die Durchfahrt für Fahrzeuge und Fußgänger und begannen mit der Planung weiterer Schritte. Aufgrund des Wochenendes und der bevorstehenden Feiertage war das öffentliche Interesse groß, den Verkehrsweg so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Der Einsatzleiter der Feuerwehr, zusammen mit einem Experten der Gerüstbaufirma, entschied, das Gerüst mithilfe von Hebekissen in seine ursprüngliche Position zurück zu heben und vorübergehend abzustützen, da der Bereich des Gerüstes, der angehoben werden musste, mehr als zwei Tonnen wog. Die beschädigten Bauteile wurden danach durch originale Stützen ersetzt. Nachdem die Stabilität wiederhergestellt war, wurde das Gerüst von den Hebekissen befreit und vom Gerüstbauer freigegeben.

Dank der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Dorfen und der Gerüstbaufirma konnte der Verkehrsweg kurz vor 14 Uhr von der Polizei wieder freigegeben werden. Dieser Einsatz zeigte, wie wichtig eine gute Kooperation zwischen den Einsatzkräften und den Spezialisten ist.

Die Feuerwehr Dorfen nutzt die Gelegenheit, allen Bürgerinnen und Bürgern fröhliche und friedliche Feiertage zu wünschen. Möge die Festzeit sicher und erfreulich für alle verlaufen.

 Erfolgreicher Notstromtest bei der Feuerwehr Dorfen

Als kritische Infrastruktur ist es von elementarer Bedeutung, dass die Feuerwehr bei einem längeren Stromausfall handlungsfähig bleibt. Das Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Dorfen wurde in den letzten Monaten so weit ertüchtigt, dass eine autarke Stromeinspeisung über ein mobiles Notstromaggregat möglich und ausfallsicher ist.

Um die Widerstandsfähigkeit der Einrichtungen im Feuerwehrgerätehaus, wie Heizung, Beleuchtung, Funkversorgung bis hin zur Funktionsfähigkeit der Atemluftfüllanlage zu überprüfen, wurde von Mitgliedern der Feuerwehr Dorfen und den Stadtwerken Dorfen ein 12 Stunden Volllasttest mit Erfolg durchgeführt.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de ) gibt den Behörden, Unternehmen und der Bevölkerung wertvolle Tipps und Orientierungshilfen zur Vorbereitung auf Krisenfälle.

 

Erfolgreiche Teilnahme der Jugendfeuerwehr am Wissenstest in Langenpreising

Am vergangenen Samstag nahm unsere Jugendfeuerwehr mit 15 engagierten Teilnehmern am diesjährigen Wissenstest in Langenpreising teil. Das zentrale Thema war das Verhalten bei Notfällen, welches umfassend in einer theoretischen und praktischen Prüfung abgefragt wurde. Unsere Jugendlichen meisterten sowohl den theoretischen als auch den praktischen Teil mit Bestleistungen.

Der Themenbereich umfasste essentielle Fertigkeiten von der Notrufabfrage über die stabile Seitenlage bis hin zum Anlegen eines Druckverbands und der Durchführung einer Reanimation. Unsere Jugendlichen werden in diesen Bereichen nicht nur gezielt für den Wissenstest vorbereitet, sondern auch das ganze Jahr über in unseren Übungen mit Erster Hilfe konfrontiert.

Neben dem fachlichen Schwerpunkt stand beim Wissenstest auch das Teamwork im Vordergrund. Unser Team nahm am Schlauchkegelwettbewerb teil und belegte durch die großartige Teamleistung den ersten Platz.

Wir, die Feuerwehr Stadt Dorfen, sind stolz auf die Erfolge unserer Nachwuchskräfte und freuen uns, so engagierte junge Mitglieder in unseren Reihen zu haben.

Am vergangenen Samstag veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Stadt Dorfen ihren diesjährigen Vereinsausflug.

Der Tag begann im Gerätehaus mit einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück, welches in geselliger Runde den Auftakt für unseren Ausflug bildete.

Gut gestärkt begaben sich die Teilnehmer anschließend zu einer Stadtführung, durch unsere schöne Heimatstadt Dorfen. Dabei erfuhren wir viele interessante Details über die Geschichte und Besonderheiten unserer Stadt – auch für eingefleischte Dorfener gab es noch einige neue Informationen.

Anschließend ließen wir den Nachmittag noch gemeinsam ausklingen.

Der Ausflug bot eine ideale Gelegenheit, außerhalb des Feuerwehralltags gemeinsam Zeit zu verbringen und die Kameradschaft zu pflegen.

 

Im August wurde bei der Feuerwehr Stadt Dorfen erstmals eine interne Ausbildung zum Drehleitermaschinisten durchgeführt. Geschult wurde an der Drehleiter vom Typ DLK 18/12, dem bei der Feuerwehr Dorfner stationierten Hubrettungsfahrzeug.


Einsatzspektrum der Drehleiter

Die Drehleiter ist ein vielseitiges Einsatzmittel und wird insbesondere zur Menschenrettung aus Höhen und Tiefen, zur Brandbekämpfung von oben, zur technischen Hilfeleistung sowie zur Absicherung von Einsatzstellen eingesetzt. Sie zählt zu den Spezialfahrzeugen im Fuhrpark der Feuerwehr und erfordert daher eine fundierte, zielgerichtete Ausbildung.


Warum eine spezielle Ausbildung nötig ist

Der Umgang mit einer Drehleiter erfordert nicht nur technisches Verständnis, sondern auch ein hohes Maß an Verantwortung. Fahrzeugbedienung, Aufstellung nach einsatztaktischen Gesichtspunkten, sichere Personenrettung und das Arbeiten unter wechselnden Bedingungen sind nur einige der komplexen Anforderungen, die an Maschinisten gestellt werden.
Deshalb ist eine spezialisierte Ausbildung mit abschließender Prüfung zwingend notwendig, um die Sicherheit von Mannschaft und Betroffenen im Einsatz zu gewährleisten.


Ausbildung nach Vorgaben der Bayerischen Feuerwehrschulen

Die Ausbildung und Prüfung zum Drehleitermaschinisten erfolgte nach den Vorgaben der Bayerischen Feuerwehrschulen. Neben umfangreicher Theorie stand die praktische Ausbildung direkt am Standort im Mittelpunkt. Durchgeführt wurde der Lehrgang durch erfahrene Ausbilder, die mit großem Engagement und Fachwissen zum Erfolg beigetragen haben.

Ein herzlicher Dank gilt dem Ausbilderteam, das diese Ausbildung am eigenen Standort möglich gemacht hat. Diese praxisnahe Schulung vor Ort ist nicht selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung.

Wir gratulieren allen Teilnehmern herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen allzeit eine sichere Rückkehr von den Einsätzen.

Der Monat Juni stand bei der Feuerwehr Dorfen ganz im Zeichen des Einsatzdienstes. Aufgrund der Ferienzeit in Bayern ruhte der Übungsbetrieb weitgehend – umso mehr waren unsere Einsatzkräfte gefordert.

Insgesamt wurden im Juni 21 Einsätze abgearbeitet. Diese gliederten sich in:

  • 3 Brandeinsätze

  • 9 Technische Hilfeleistungen

  • 8 Einsätze der Kategorie „Sonstige“

Damit erhöht sich die Gesamteinsatzzahl im Jahr 2025 bereits auf 90 Einsätze – ein Wert, der zeigt, wie stark unsere ehrenamtlichen Kräfte auch im laufenden Jahr wieder gefordert sind.

Besonders prägend und langwierig war dabei – wie bereits berichtet – der Brand in einem REWE-Markt, der unsere Mannschaft über Stunden hinweg intensiv forderte. Durch das schnelle Eingreifen und den koordinierten Innenangriff unter schwerem Atemschutz konnte eine weitere Ausbreitung verhindert und ein größerer Schaden abgewendet werden.

Ein großer Dank gilt allen Kameradinnen und Kameraden, die trotz Urlaubszeit und Hitze stets zuverlässig zur Stelle waren.

Hinweis zur aktuellen Wetterlage:
Bitte beachten Sie, dass sich durch die anhaltende Hitze und Trockenheit das Brandrisiko im Freien deutlich erhöht. Wir bitten daher dringend, auf offenes Feuer zu verzichten, keine Zigarettenreste in der Natur zu entsorgen und bestehende Verbote unbedingt einzuhalten. Schon ein kleiner Funke kann derzeit großen Schaden anrichten – vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Am Samstag, den 21. Juni 2025, wurde die Feuerwehr Dorfen gegen 15:00 Uhr zu einem Brand im nicht öffentlichen Bereich des REWE-Supermarkts in Dorfen alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter Rauch aus dem hinteren Gebäudeteil. Das Personal des Supermarkts hatte vorbildlich reagiert und den Verkaufsbereich rechtzeitig geräumt, sodass keine Kunden gefährdet wurden.

Unmittelbar nach der Erkundung wurde ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz eingeleitet. Mehrere Trupps gingen zeitgleich aus verschiedenen Richtungen vor und führten einen koordinierten Zangenangriff durch. Ziel war es, den Brandherd schnell einzugrenzen und eine Ausbreitung auf die Verkaufsfläche oder das Dach des Gebäudes zu verhindern.

Parallel zum Innenangriff wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um sowohl zur Erkundung des Daches als auch für mögliche Löschmaßnahmen von oben bereit zu sein. Zudem wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet, um das Geschehen strukturiert zu koordinieren.

Aufgrund der intensiven Belastung der Atemschutzträger bei den hohen Außentemperaturen wurde das Alarmstichwort zeitnah von Brand 3 (B3) auf Brand 4 (B4) erhöht. Dies ermöglichte es, zusätzliche Kräfte aus der Umgebung nachzualarmieren und den nötigen Personalwechsel unter PA sicherzustellen.

Der schnelle und gezielte Innenangriff zeigte rasch Wirkung: Das Feuer konnte eingedämmt und ein Übergreifen auf den Verkaufsbereich und das Dach verhindert werden.

Bedauerlicherweise kam es im Verlauf des Einsatzes zu einem Zwischenfall bei dem sich ein Feuerwehrkamerad erheblich verletzte und musste medizinisch versorgt werden. Wir wünschen ihm auf diesem Wege eine rasche und vollständige Genesung!

Der Einsatz für die Kräfte der Feuerwehr Dorfen konnte gegen 21:00 Uhr beendet werden. Im Einsatz standen neben der Feuerwehr Dorfen auch zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung, denen wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank für die tatkräftige und professionelle Zusammenarbeit aussprechen möchten.

Der Monat Mai war für die Freiwillige Feuerwehr Dorfen geprägt von einem ausgewogenen Mix aus Einsatzgeschehen, Übungsdienst und regem Vereinsleben.

Einsatzdienst

Insgesamt 9 Einsätze wurden im Mai abgearbeitet. Diese gliederten sich wie folgt:

  • 5 Technische Hilfeleistungen (THL)
  • 1 sonstiger Einsatz
  • 3 Brandeinsätze

Die Bandbreite der Einsätze zeigt einmal mehr, wie vielfältig das Einsatzspektrum der Feuerwehr ist und wie wichtig eine gute Ausbildung für die Bewältigung dieser Aufgaben bleibt.

Übungsdienst

Auch im Übungsbetrieb war die Mannschaft im Mai sehr engagiert:
Insgesamt 8 Übungen wurden durchgeführt, darunter:

  • 2 Übungen der aktiven Mannschaft
  • 1 Atemschutzübung
  • 1 Funkübung
  • 3 Übungen der Jugendfeuerwehr

Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Monat bei den Maschinisten, die an einem kompletten Samstag einen intensiven Workshop durchführten. Dabei wurden gezielt Fahrzeugkunde, Pumpentechnik und praktische Einsatzsituationen trainiert.

Vereinsleben

Neben dem Einsatz- und Übungsdienst war auch das Vereinsleben im Mai besonders aktiv.

  • So  unterstützte die Feuerwehr Dorfen die Förderschule Dorfen tatkräftig beim Aufstellen ihres Maibaums.
  • Darüber hinaus folgten Abordnungen der Einladung zur 150-Jahr-Feier der Feuerwehren Wasentegernbach und Schwindegg, um gemeinsam zu feiern und die gute Kameradschaft zu pflegen.
  • Der feierliche Abschluss des Monats war das eigene Lampionfest am 31. Mai, das bei herrlichem Sonnenschein zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Gelände der Feuerwehr lockte. Bei guter Stimmung, Musik und Bewirtung wurde bis in die Abendstunden gefeiert.
    Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Gästen für ihren Besuch sowie allen Helferinnen, Helfern und Unterstützern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich.

 

Auch im neuen Jahr bleibt die Freiwillige Feuerwehr Dorfen gewohnt einsatzbereit und gefordert. Mit insgesamt 18 Einsätzen im Februar und bereits 30 Einsätzen im Jahr 2025 zeigt sich, dass unsere Kameradinnen und Kameraden weiterhin rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

Die 18 Einsätze im Februar gliederten sich wie folgt:

  • 4 technische Hilfeleistungen
  • 7 Brandeinsätze (darunter drei gemeldete Zimmerbrände, die sich glücklicherweise als weniger schlimm als zunächst alarmiert herausstellten)
  • 7 sonstige Einsätze

Um bestmöglich auf diese herausfordernden Einsätze vorbereitet zu sein, wurden zahlreiche Übungen durchgeführt:

  • 2 Übungen mit der gesamten Mannschaft
  • 1 Maschinisten Übung
  • 1 Funkübung
  • 4 Jugendfeuerwehrübungen

Neben den Einsätzen und Übungen kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz. Der Feuerwehrverein organisierte für die Mitglieder einen Skiausflug und Rodelausflug nach Söll, bei denen alle Teilnehmer viel Spaß hatten und sich auch abseits des Einsatzgeschehens austauschen konnten.