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Am 01. Mai unterstützten wir das Gasthaus Lebzelter beim traditionellen Aufstellen des Maibaums. Bereits um 7:30 Uhr machte sich eine kleinere Gruppe von uns auf den Weg, um beim Abholen des Baumes mit anzupacken.

Für alle Vereinsmitglieder begann der Tag um 10:00 Uhr mit einem gemeinsamen Weißwurstfrühstück. Im Anschluss halfen wir tatkräftig bei den Vorbereitungen und im laufenden Betrieb mit – beim Abräumen des Geschirrs, beim Verkauf von Kaffee von Kuchen oder am Zapfhahn.

Gegen 12:30 Uhr wurde der Maibaum bei bestem Wetter aufgestellt. Nach getaner Arbeit ließen wir den gelungenen Tag in geselliger Runde gemeinsam ausklingen.

 

In diesem Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Dorfen eine alte bayerische Tradition mit viel Engagement und Teamgeist fortgeführt. Nach sorgfältiger Planung gelang es, den rund 18 Meter langen Maibaum der Dorfener Traditionswirtschaft – dem Gasthaus Lebzelter – erfolgreich zu entwenden.

Der gut versteckte Baum konnte durch die Kameraden zügig in einer Lagerhalle ausfindig gemacht werden. So bot sich die Gelegenheit, den Maibaum noch in der Nacht auf den 1. April zu stehlen. Da bereits mehrere Gruppen ein Auge auf den Baum geworfen hatten, war schnelles Handeln gefragt. Mit einem geliehenen Anhänger machten sich die Feuerwehrler umgehend auf den Weg, um den Maibaum innerhalb kürzester Zeit aufzuladen und abzutransportieren. Im Schutz der Dunkelheit wurde er sicher in sein neues Versteck gebracht.

Nach erfolgreichen Verhandlungen einigten sich die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen mit den Gastronomen auf eine standesgemäße Auslöse: Eine ordentliche Brotzeit mit Getränken für die Feuerwehrmitglieder. Darüber hinaus unterstützt die Feuerwehr tatkräftig beim Aufstellen des Maibaums am 1. Mai.

Am darauffolgenden Dienstag wurde der Maibaum schließlich unter Begleitung der Feuerwehr wieder an seine ursprünglichen Besitzer übergeben – dieses Mal hoffentlich unter besserer Bewachung.

 

Im letzten Monat wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadt Dorfen zu insgesamt 14 Einsätzen alarmiert. Die Einsätze gliederten sich wie folgt auf:

7x Technische Hilfeleistung (THL)

4x Brandeinsatz

2x ABC-Einsatz

1x Sonstiger Einsatz

Somit steigt die Gesamteinsatzzahl zum Ende März 2026 auf 40 Alarmierungen.

 

Auch im Bereich des Übungsdienstes fanden im vergangen Monat mehrere Ausbildungseinheiten statt. Die aktive Mannschaft übte den Umgang mit den auf den Fahrzeugen verlasteten Defibrillator und beschäftigte sich zudem mit den verschiedenen Tragen um Patienten sicher zu transportieren. In der zweiten Übungseinheit wurde der Aufbau eines Dekontaminationsplatzes trainiert. Zudem fand für einige unserer Mitglieder eine weitere Übung bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberding statt. Wie im Februar wurde die gewaltsame Türöffnung mittels Halligan-Tool vertieft.

Im Zuge der letzten Atemschutzübung wurde sich außerdem mit der Rettung von verunfallten Atemschutzgeräteträgern befasst. Hierzu wurde die richtige Bereitstellung des Sicherungstrupps, so wie die Transportmöglichkeit von verunfallten Atemschutzgeräteträgern besprochen.

Für unsere Jugendfeuerwehr wurden außerdem 5 Trainingseinheiten veranstaltet. Die Nachwuchskräfte trainierten hierbei die Bedienung der Drehleiter mit den dazugehörigen Anbauteilen, den Löschaufbau so wie das Abstützen und Absichern eines umgekippten PKW‘s.

Am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen erfolgte im März außerdem, im Rahmen des MTA-Zusatzmodules, die Ausbildung zum Truppführer. In vier gesonderten Übungseinheiten übten die Teilnehmer den Umgang mit Arbeitsgeräten und das Sichern, Stabilisieren und Ziehen von Fahrzeugen. Die Ausbildung endete mit einer praktischen Einsatzübung, so wie mit einer schriftlichen Prüfung. Mit der erlangten Qualifikation können die Feuerwehrkräfte nun an weiterführenden Lehrgängen teilnehmen.

 

Am Samstag, den 07. März 2026, wurde die Feuerwehr Dorfen am Nachmittag zu einem Verkehrsunfall nach Steingassen bei Isen alarmiert. Laut der Alarmmeldung handelte es sich um einen frontalen Zusammenstoß zwischen zwei PKWs, bei dem jeweils eine Person im Auto eingeklemmt sein sollte.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte konnte diese Meldung bestätigt werden. Die Feuerwehr Dorfen unterstützte die Feuerwehr Lengdorf mit zwei hydraulischen Rettungssätzen bei der Befreiung und Rettung einer Person aus dem verunfallten PKW.

Parallel dazu liefen bereits Rettungsmaßnahmen durch die Feuerwehren Westach und Isen bei einem Kleintransporter. In Rücksprache mit dem Einsatzleiter von Westach bereitete die Feuerwehr Dorfen die Kettenrettung mittels Seilwinde als Plan B vor. Die Person im Kleintransporter konnte jedoch mit Hilfe von Rettungszylindern befreit werden, sodass der Plan B nicht zum Einsatz kam.

Im Einsatz waren von der Feuerwehr Dorfen der Einsatzleitwagen (ELW), das 1. Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (1.HLF) sowie der Rüstwagen (RW).

 

Der Februar 2026 war für die Freiwillige Feuerwehr Stadt Dorfen erneut ein einsatz- und übungsreicher Monat. Bis zum Ende des Monats wurden im Jahr 2026 bereits 26 Einsätze durch unsere Feuerwehrkräfte abgearbeitet.

Die Einsätze im Februar verteilten sich auf folgende Bereiche:

6x Technische Hilfeleistung

5x Brandeinsatz

1x Sicherheitswache

1x Sonstiger Einsatz

 

Auch im Bereich der Ausbildung war der Februar geprägt von intensiver Vorbereitung auf den Ernstfall. So fanden zwei Übungen für die aktive Mannschaft statt, in denen verschiedene Gerätschaften praktisch angewendet wurden. Darüber hinaus absolvierte die Jugendfeuerwehr ebenfalls zwei Übungen und konnte dabei Ihr Wissen vertiefen. Für unsere Atemschutzgeräteträger fand eine zusätzliche Trainingseinheit im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Oberding statt. Im Rahmen dieser Übung wurde insbesondere die gewaltsame Türöffnung an einer speziellen Übungstüre trainiert. Dabei kam das Halligan-Tool – ein Brech- und Hebelwerkzeug – zum Einsatz, um das taktisch richtige und sichere Vorgehen praxisnah zu festigen.

Ebenso fand im Februar die jährliche Generalversammlung im Jakobmayersaal statt.

Mit insgesamt 21 Einsätzen war der Dezember ein fordernder Monat für die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dorfen. Die Alarmierungen verteilten sich auf folgende Bereiche:

8x Technische Hilfeleistung (THL)

8x Brandeinsätze

5x sonstige Einsätze

Das Jahr 2025 wurde somit mit 163 abgearbeiteten Einsatzlagen beendet.

 

Im Monat Dezember fanden mehrere Übungsdienste der Feuerwehr statt. Die aktive Mannschaft führte insgesamt zwei Übungen durch. Auch die Jugendfeuerwehr kam 3 mal zu Übungszwecken zusammen. Für die Atemschutzgeräteträger stand die Jahresabschlussübung an.

Darüber hinaus fand auch die Weihnachtsfeier statt, zu der alle Vereinsmitglieder eingeladen waren und gemeinsam einen kameradschaftlichen Jahresabschluss feierten.

Am 20. Dezember 2025, etwa um 11:07 Uhr, wurde die Feuerwehr Dorfen zu einem Einsatz am Kirchtorplatz gerufen. Der Notruf meldete ein instabiles Baugerüst, das von einer angrenzenden Baustelle über die Zufahrt des Kirchtors ragte. Vor Ort wurde festgestellt, dass das Gerüst von einem Fahrzeug angefahren wurde, wodurch eine tragende Stütze ihre Stabilität verloren hatte und das Gerüst gefährlich gegen die angrenzende Fassade lehnte. Glücklicherweise verhinderte die Fassade ein vollständiges Umkippen des Gerüsts.

Die Feuerwehr und die Polizei sperrten umgehend die Durchfahrt für Fahrzeuge und Fußgänger und begannen mit der Planung weiterer Schritte. Aufgrund des Wochenendes und der bevorstehenden Feiertage war das öffentliche Interesse groß, den Verkehrsweg so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Der Einsatzleiter der Feuerwehr, zusammen mit einem Experten der Gerüstbaufirma, entschied, das Gerüst mithilfe von Hebekissen in seine ursprüngliche Position zurück zu heben und vorübergehend abzustützen, da der Bereich des Gerüstes, der angehoben werden musste, mehr als zwei Tonnen wog. Die beschädigten Bauteile wurden danach durch originale Stützen ersetzt. Nachdem die Stabilität wiederhergestellt war, wurde das Gerüst von den Hebekissen befreit und vom Gerüstbauer freigegeben.

Dank der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Dorfen und der Gerüstbaufirma konnte der Verkehrsweg kurz vor 14 Uhr von der Polizei wieder freigegeben werden. Dieser Einsatz zeigte, wie wichtig eine gute Kooperation zwischen den Einsatzkräften und den Spezialisten ist.

Die Feuerwehr Dorfen nutzt die Gelegenheit, allen Bürgerinnen und Bürgern fröhliche und friedliche Feiertage zu wünschen. Möge die Festzeit sicher und erfreulich für alle verlaufen.

 Erfolgreicher Notstromtest bei der Feuerwehr Dorfen

Als kritische Infrastruktur ist es von elementarer Bedeutung, dass die Feuerwehr bei einem längeren Stromausfall handlungsfähig bleibt. Das Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Dorfen wurde in den letzten Monaten so weit ertüchtigt, dass eine autarke Stromeinspeisung über ein mobiles Notstromaggregat möglich und ausfallsicher ist.

Um die Widerstandsfähigkeit der Einrichtungen im Feuerwehrgerätehaus, wie Heizung, Beleuchtung, Funkversorgung bis hin zur Funktionsfähigkeit der Atemluftfüllanlage zu überprüfen, wurde von Mitgliedern der Feuerwehr Dorfen und den Stadtwerken Dorfen ein 12 Stunden Volllasttest mit Erfolg durchgeführt.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (www.bbk.bund.de ) gibt den Behörden, Unternehmen und der Bevölkerung wertvolle Tipps und Orientierungshilfen zur Vorbereitung auf Krisenfälle.

 

Einsatzserie vom 6. Dezember 2025 erfolgreich bewältigt

In der Nacht von Freitag auf Samstag, am Wochenende des 5./6. Dezember 2025, hat die Freiwillige Feuerwehr Dorfen in einem bemerkenswert intensiven Zeitraum von nur neun Stunden drei Einsätze erfolgreich abgeschlossen. Zwei dieser Einsätze mussten sogar parallel abgearbeitet werden, was die Effizienz und Flexibilität unserer Wehr eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Einsatz 1: Großeinsatz in Kraiß-Steinhöring

Der erste Alarm erreichte uns um 01:09 Uhr und führte uns nach Kraiß-Steinhöring bei München, etwa 40 Kilometer von Dorfen entfernt. Trotz dieser für uns ungewöhnlich langen Anfahrt konnte der Dorfener Wechsellader (WLF) mit dem AB-Löschwasser sowie das begleitende erste Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (1.HLF) schnell zur Einsatzstelle gelangen. Dort brannte eine Scheune auf einem Aussiedlerhof, und die Einsatzleitung hatte mit großen Schwierigkeiten bei der Wasserversorgung zu kämpfen.

Aufgrund der schlechten Wasserversorgung wurden wir angefordert, um mit großen Mengen Löschwasser zu unterstützen und das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern. Mit insgesamt 11.000 Litern Wasser im Gepäck war unsere Hilfe gefragt, wenngleich sie am Ende nicht mehr aus dem Bereitstellungsraum abgerufen wurde. Bericht zum Einsatz vom Merkur.de

Einsatz 2: Wohnungsöffnung akut in Dorfen

Während wir uns im Bereitstellungsraum für den Löschwassereinsatz aufhielten, ging um 02:04 Uhr ein weiterer Alarm ein. In Dorfen war eine dringend benötigte Türöffnung erforderlich. Unser zweites Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (2.HLF) und die Drehleiter (DLK) wurden sofort zum Einsatzort entsandt, um dem Rettungsdienst Zugang zur Wohnung zu verschaffen. Die Tür wurde gewaltarm geöffnet, und der Patient wurde mit Hilfe der Drehleiter aus der vierten Etage sicher auf Erdgleiche gebracht. Durch die Feuerwehr wurde die Wohnungstür wieder mit einem neuen Schließzylinder ausgestattet und so sicher wieder verschlossen.

Einsatz 3: Ausgelöster Heimrauchmelder

Um 08:45 Uhr musste ein dritter Einsatz bewältigt werden. Ein ausgelöster Heimrauchmelder rief uns zu einer leerstehenden Wohnung. Der alarmierte Halbzug (ELW/1.HLF/DLK) unserer Feuerwehr öffnete die Tür gewaltfrei, während gleichzeitig die Wohnung von außen mittels Drehleiter kontrolliert wurde. Nach eingehender Untersuchung konnte kein Auslösegrund festgestellt werden.

Fazit

Diese ereignisreiche Nacht hat eindrucksvoll gezeigt, wie entscheidend die vielseitige Fahrzeugkonzeption der Feuerwehr Dorfen ist. Dank eines breiten rein ehrenamtlichen Personalstamms konnten wir auch in den frühen Morgenstunden eines Samstags schnelle und effektive Hilfe leisten.

Erfolgreiche Teilnahme der Jugendfeuerwehr am Wissenstest in Langenpreising

Am vergangenen Samstag nahm unsere Jugendfeuerwehr mit 15 engagierten Teilnehmern am diesjährigen Wissenstest in Langenpreising teil. Das zentrale Thema war das Verhalten bei Notfällen, welches umfassend in einer theoretischen und praktischen Prüfung abgefragt wurde. Unsere Jugendlichen meisterten sowohl den theoretischen als auch den praktischen Teil mit Bestleistungen.

Der Themenbereich umfasste essentielle Fertigkeiten von der Notrufabfrage über die stabile Seitenlage bis hin zum Anlegen eines Druckverbands und der Durchführung einer Reanimation. Unsere Jugendlichen werden in diesen Bereichen nicht nur gezielt für den Wissenstest vorbereitet, sondern auch das ganze Jahr über in unseren Übungen mit Erster Hilfe konfrontiert.

Neben dem fachlichen Schwerpunkt stand beim Wissenstest auch das Teamwork im Vordergrund. Unser Team nahm am Schlauchkegelwettbewerb teil und belegte durch die großartige Teamleistung den ersten Platz.

Wir, die Feuerwehr Stadt Dorfen, sind stolz auf die Erfolge unserer Nachwuchskräfte und freuen uns, so engagierte junge Mitglieder in unseren Reihen zu haben.